Ich erlag vor geraumer Zeit einem der modernen Sklavenhändler. Nicht gekidnappt für die Fremdenlegion, aber als Facharbeiter aus der Schweiz exportieret nach Südafrika. Das war 1962 als der Pabst Fidel Castro exkommunizierte, Hamburg unter einem Jahrhundert-Hochwasser litt, die Rolling Stones ihren ersten öffentlichen Auftritt hatten und die Mauer in Berlin gebaut wurde. Die Schweiz erlebte einen der härtesten Winter des Jahrhunderts. Die meisten Seen waren zugefroren und begehbar. Ein ganz wagemutiger probierte, mit dem Lastwagen über den Hallwilersee zu fahren. Der wird wahrscheinlich noch heute von den Nachfolgegeneration der Fische bestaunt. Der Fahrer überlebte. Beim Schlittschuhlaufen auf dem Hallwilersee brach ich mir zwei Rippen. Im wahrsten Wortsinn: Eine eindrückliche Begegnung mit dem Eis.

Die Reise nach Kapstadt, den zukünftigen Arbeitsort trat eine Gruppe von ca. 20 jungen Leuten an. Allesamt Fachleute im Betrieb einer Tiefdruckerei. Die erste südlich des Aequators in Afrika. Mit Zug und Schiff dauerte das fast einen Monat. Eine bezahlte Reise, die sich keiner sonst hätte leisten können. Von der Schweiz aus nach Lille am Ärmelkanal. Auch im Zug alles Stein und Bein gefroren. Kein Wasser und die WC's auch zugepappt. Endstation der Zugreise war Southhampton an der englischen Südküste. Von dort fuhr wöchentlich das Postschiff der Union Castle Lines, das für die Strecke nach Kapstadt etwa drei Wochen brauchte. Nach Verlassen des Ärmelkanals Richtung Kanarische Inseln und einem Zwischenstopp in Madeira wurde das Klima täglich wärmer und die Kakerlaken immer mobiler. In Januar, Sommerzeit in Südafrika, war es dann nicht nur warm, sondern heiss.

In Südafrika herrschte zu der Zeit strikte Apartheit mit drakonischen Strafen für alle Rassen bei Übertretung der Regeln. Regel Nummer eins war: Lass dich nicht erwischen. Die hatten wir schnell intus und befolgten sie strikt.

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MS Windsor Castle vor dem Tafelberg

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